Historie

Die Zeit nach dem 2.Weltkrieg war sehr stark durch eine katastrophale Wohnungsnot geprägt und erforderte dringlichstes wohnungspolitisches Handeln.  Sie hatte auch in Buchloe, in Kaufbeuren und in den Landgemeinden immense Ausmaße angenommen. Insbesondere mussten Flüchtlinge und Heimatvertriebene untergebracht werden. Aus diesem Anlass wurde eine Wohnungsbaugenossenschaft mit Sitz in Buchloe gegründet. Am 5. Juli 1949 erfolgte die Eintragung ins Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Memmingen. Zweck und Ziel der Baugenossenschaft war laut Eintragung "der Bau von Kleinwohnungen im eigenen Namen,  Erwerb und Baubetreuung von Kleinwohnungsbauten, beschränkt auf den Landkreis Kaufbeuren".

Somit konnte mit dem Bau der ersten Mietwohnungen begonnen werden. In den darauffolgenden  Jahren wurden für damalige Verhältnisse große Mehrfamilienhäuser in Oberbeuren, Obergermaringen und Buchloe, kleinere Wohnhäuser in Irsee, Fuchstal-Leeder, Hirschzell  und in Steinholz gebaut.

Mit dem Bau von weiteren Häusern in den 50er- und 60er-Jahren hat die Soziale WBG Buchloe eG ihren Wohnungsbestand auf einen soliden Grundstock gestellt. In den darauffolgenden Jahren kamen weitere Häuser, zuletzt 2006 ein modernes Mehrfamilienhaus, dazu. Somit hat die Genossenschaft einen Bestand von 57 Häusern, 374 Wohnungen und 134 Garagen (Stand 31.12.2015). Auch in Zukunft steht die Soziale WBG Buchloe eG für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.